Nach dem neunten Platz zum Auftakt des Vorstiegs-Weltcups in Chamonix vor einer Woche kam Johanna Ernst diesmal in Briancon deutlich besser zurecht. Die steirische Ex-Weltmeisterin belegte hinter Helene Janicot den zweiten Platz. Beide schafften es im Finale bis zum TOP, auch im Halbfinale lagen sie gemeinsam an der Spitze des Feldes. Daher kam eine neue Regel zur Anwendung, die Janicot wegen der schnelleren Zeit im Finale in Front sah. Ernst war trotzdem sehr zufrieden: "Nachdem ich wegen der Matura noch etwas Rückstand habe, bin ich über Platz zwei sehr glücklich." Das Ganze grenzt an ein Wunder. Bei dem derzeitigen minimalen Trainingsaufwand, den Johanna betreibt, einfach sensationell. Da kann man erahnen, was in Johanna noch für ein Potential steckt. "Meint Vater Robert, der den WC live im Internet verfolgte".

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