Di grazer Kids im neuen Outfit

Mit einem neuen Rekord (Jo war ca. 5 1/2 Stunden und Thomas noch etwas länger, in der IsoZone eingesperrt) ging gestern der Charity Boulder Event in der Ramsau mit 146 Startern über die Bühne. Da alle Teilnehmer schon in der Quali in die IsoZone verbannt wurden, ist die Stimmung beim Publikum relative gedämpft gewesen, da ja ein Großteil nicht zusehen und anfeuern konnte. Trotz wirklich toller Boulderprobleme hat bei sehr vielen Teilnehmern und Eltern die lange Veranstaltungsdauer zu einer vorzeitigen Abreise geführt. So war zum Beispiel von der Klassen Junioren-AK-female nur mehr die Victoria bei der Siegerehrung anwesend.

Harald


Ein Bewerb mit großen Herausforderungen für alle!

Einige unserer Sportler haben die Klasse gewechselt und waren auf ihr erstes Ergebnis in der neuen Saison besonders gespannt. Laura hat nur knapp das Stockerl verpasst. Luca konnte in´s Finale einziehen und ist zur Zeit auf dem 5. Platz gebucht. Jo begann die neue Saison mit einem Stockerlplatz und einer knapp verpassten Silbermedaille. Für Patrick und Jonas war die Herausforderung erstmals in der Jugend B-Klasse besonders groß, nicht zuletzt dadurch, da es die teilnehmerstärkste Gruppe war. Jonas erreichte mit einem Top zu Beginn den 11. Platz, für Patrick ergab sich Rang 15. Nach längerer Wettkampfpause boulderte Martina – ebenso wie Thomas - erstmals in der Jugend A/Allgemeinen Klasse, in welcher sie Platz 10 erreichte. Thomas konnte in´s Finale einziehen, in welchem er sich mit deutlich älteren Kletterern messen durfte. Schließlich reichte es zu Saisonbeginn für Platz 6. Vici zeigte Konstanz – egal ob Saisonende oder Anfang – der oberste Platz am Podest ist ihr sicher . Eine gute Teamleistung bei diesem sehr anspruchsvollem Bewerb auf einer tollen Boulderwand. Da sich die Leistungen im Laufe des Wettkampfjahres noch steigern werden, dürfen wir auf viele gute Ergebnisse für 2010/2011 hoffen. Wie schon erwähnt, hat die Stimmung sehr darunter gelitten, dass das oberste Gebot in diesem Bewerb Fairness war (kein Boulder darf vor dem Start besichtigt werden, auch die Allerkleinsten haben ein Finale, gleiche Kletterzeit für alle) und fair war er wohl – oder doch nicht? Manche Athleten hatten am Ende einen 12-Stunden-Bewerb durchgezogen und davon einen Großteil in der Isozone verbracht. Lange für die Großen, besonders mühsam für die Kleinsten – waren doch Starter mit weniger als 6 Jahren dabei. Auch für alle Mitarbeiter, Unterstützer, beteiligten Eltern war es ein langer Tag und man traf auf Unverständnis wo man sich auch umhörte. Das große Starterfeld war schon länger bekannt und man hätte reagieren können. Vorbildlich haben wir diesbezüglich den Regionencup erlebet – zuletzt in Zagreb!. Die Anwesenheit eines Kletterers um 9.30, der schließlich erst um 15.00 Uhr startet und zur Siegerehrung um 21.45 Uhr kommt, wäre tatsächlich nicht nötig gewesen – noch dazu bei dem Starterfeld aus verschiedenen Bundesländern. Nicht zu vergessen, dass es vor Ort nicht möglich war für die lange in der Isozone (beginn 10.30 Uhr, über die Mittagszeit) ausharrenden Kletterer einen Snack zu bekommen (Nudelbuffet von 12.00 – 15.00 … wie, wenn in der Isozone ?). (Wo blieben die für wohltätige Zwecke kuchenbackenden Eltern?) Zum Glück hatte sich ein Großteil auf Grund der längeren Anreise vorher mit Proviant eingedeckt. Wir erlebten einen Bewerb, den man aus sportlicher Sicht weiter empfehlen kann, wenn die Veranstalter auf die diesjährigen Unannehmlichkeiten reagieren!

 

birgit

Ergebnisse
Fotos