Bild von Gerald Habison aus Beitrag Wie Spiderman und Tarzan auf regionaut.meinbezirk.at

Kitzrock 2011

Klettern statt Schule – „Das kann öfter sein!“, sind sich die Mitglieder vom Kletterteam ÖAV-CAC Graz einig, als sie sich am Freitag, den 29.4.2011 am frühen Vormittag nach Kitzbühel zum Kitzrock 2011 aufmachen. Vici hat noch schnell in der Schule vorbeigeschaut und die Französisch-Schularbeit (allein im Turnkammerl) erledigt, Andi, Jakob und Thomas K. konnten einige Minuten länger schlafen – Nina und Thomas L. reisten mit der ÖBB an. Von 14 genannten Steirern waren letztlich 11 in die Gamsstadt gereist.


Gut, dass Harald eine Kopie der Startgeldüberweisung mitgegeben hat und somit steht dem Start an der ÖAV-Weltcupboulderwand in der Eishalle Kitzbühel nichts mehr im Weg. Zum Zuschauen war´s kalt! 56 männliche Teilnehmer (darunter 22 Deutsche) starteten zugleich in die Qualifikation (Boulderjam mit 8 Bouldern). Das Gedränge vor der Wand wurde später noch durch 30 Damen (14 reisten aus Deutschland an) verstärkt, sodass es auf der Matte wirklich eng wurde. Davon wurden Vici, Peter Putz (AV Mürzzuschlag) und Florian Fromm (AV Voitsberg) so motiviert, dass sie unter die besten 20 und somit ins Halbfinale am Samstag geklettert sind. Für Nina (22.), Thomas L. (34.), Thomas K. (40.), Jakob (45.), Andreas (54.) und alle anderen Steirer war trotz guter Leistungen nach der Qualifikation Schluss.
Nach einer gemütlichen Übernachtung bei Familie Aufschnaiter (vermittelt von Harald, www.glasidee.at) und spätem Frühstück startete das Halbfinale um 12.00 Uhr. Vici kletterte im Halbfinale sensationell (unter lautstarken Rufen ihrer Teammitglieder) und qualifizierte sich als 5. für das Finale! Peter Putz konnte sich im Klassefeld auf den 12. Rang verbessern, Florian Fromm fiel vom neunten auf den 19. Rang zurück.
Zum abendlichen Finale kamen viele Zuseher, die Vici mit weltcuperprobten Athletinnen um den Sieg kämpfen sahen. Nach toller Leistung landete Vici (ohne Haut auf vier Fingerkuppen) am 6. Endrang als drittbeste Österreicherin. Mit ihrem Preis (eine Palette flügelverleihendes Getränk) im Kofferraum erreichten wir müde und „zerschunden“ (an Fingern, Händen, Knieen, ..) nach Mitternacht das heimatliche Graz.
Erholung! – keine Rede  – noch im PKW wurden die nächsten Trainingstermine abgesprochen! Der einzige der sich nach einem Ruhetag sehnte, war wohl der Lenker!

Ergebnis

Bericht auf der ÖWK Seite

Fotos